TA07-2

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2. Tag: Dienstag, 26.06.2007
Galtür - Heidelberger Hütte

Strecke: 30,5 km
Höhenmeter: 1540 m
Fahrzeit: 4:00 h

Track Strecke Profil

Aufstehen um 7:30, der Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes: es hat in der Nacht bis auf 2200 m herunter geschneit. Aber vielleicht taut es ja schnell, wenn die Sonne rauskommt...

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Es gibt ein opulentes Frühstück:

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...und auf die Frage “Möchten’s ein Ei?” Antwortet Dirk mit “Lieber zwei!” - und bekommt sie. Dann plündern wir das Buffet.

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In Galtür kaufen wir noch etwas Lebensmittel ein, dann fahren wir am Bach entlang auf Schotter nach Ischgl. Ein paar kleine Anstiege, im Mini-Bike-Park verbieten wir den Jungs das Befahren (weil es total nass ist) und verlassen unseren Track um der Ausschilderung Idalpe zu folgen. Trotz Schnee entscheiden Andi und ich, dass wir Richtung Idalpe weiterfahren und uns das Spiel mal angucken. Die Auffahrt ist ätzend steil, ca. 16% am Stück, wir quälen uns auf Asphalt bis auf 2300 m. Dort entscheiden wir wegen der niedrigen Temperatur um den Gefrierpunkt und da wir die Wege nicht kennen auf Wanderwegen und Trails wieder Richtung Boden Alpe abzufahren.

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Der als MTB-Route ausgeschilderte Trail schlängelt sich am Hang entlang, ist aber völlig aufgeweicht, immer wieder kürzere und längere glitschige, mit dünner Schneedecke bedeckte Holzbohlen als Brücken über Matschlöcher, deren Tiefe wir lieber nicht ausloten wollen (wäre aber egal gewesen, das wussten wir nur zu diesem Zeitpunkt noch nicht.)

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Der Trail führt uns zum Sassgahner Kopf, den die Jungs und ich erklimmen. (Dirk hat das Knie verbunden, weil er bergauf auf Asphalt gestürzt ist...)

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Der Trail wird zum Schotterweg und wir folgen der “Abkürzung zur Bodenalpe” - großer Fehler! Wir landen in der totalen Matschpampe:

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Der zuerst breite und von Kühen zertrampelte Weg wird schließlich zu einer schmalen, steilen und einfach nur matschigen Rutschbahn. Im Bach waschen wir notdürftig die Fahrräder und kehren an der Bodenalpe zu Leberknödelsuppe und Almdudler ein.

Zur Heidelberger Hütte sind es jetzt zwar nur noch 450 Hm auf gut fahrbarer Schotterpiste, aber die Jungs schimpfen. Dirk ist platt, Philipp hat auch nicht mehr Lust, aber gemeinsam schaffen sie’s.
Motivationsschübe: Pinkeln über die Grenze aus der Schweiz zurück ins Ösiland (wegen der bösen Wege), mehrere Bachdurchfahrten - von denen die letzte ziemlich tief ist, aber da ist die Hütte schon in Reichweite. Dirk, Andi und Heinz kommen mit nassen Füßen an.
In der Hütte versucht uns Dirk sofort davon zu überzeugen, dass wir morgen nicht “schon wieder” auf ner Hütte übernachten: er will nen Fernseher auf dem Zimmer!

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... den “Großen” macht der fehlende Fernseher aber nichts aus:

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