TransAlp 2004

Penzberg - Riva del Garda

Vom 23.-30.07.2004 sind Andreas und ich wieder in den Alpen unteresgs gewesen, dieses Jahr haben wir erstmals die schon zweimal geplante Ankunft am Gardasee wahrgemacht: von Penzberg (da wohnen Birgit und Horst) bis zum Gardasee. HÖHEpunkt war die Überquerung des Eisjöchl (2890 m).

Die eigentlich geplante Route war doch etwas zu lang, wir haben vor allem am Ende gekürzt, insbesondere, da wir erst einen Tag später gestartet sind und auch früher “fertig hatten”.
Die
gefahrene Route gibt es hier, am Anfang und Ende muss natürlich angefügt werden, wir sind bei Tourpunkt 36 (Fall) auf die Route “eingebogen”
Beide Dateien sind für die Software zum TA-Buch von Papst Stanciu. (Die Software Transalp2003 muss installiert sein!)

Statistik der gesamten Tour

Tag 0 Anreise

Tag 1 Penzberg - Walchensee - Jachenau - Achselkopf - Fall - Schleimsattel (1556) - Pertisau (Achensee) (950)

Tag 2 Pertisau - Jenbach (563) - Schwaz - Weerberg - Geiseljoch (2292) - Vorderlanersbach (1296) - Hintertux (1500)

Tag 3 Hintertux (1500) - Tuxer Joch (2338) - Schmirn - Brennerstraße (1100) - Brenner (1370) - Sterzing (950)

Tag 4 Sterzing - Schneebergscharte (2690) - Moos in Passeier (1024)

Tag 5 Moos - Eisjöchl (2895) - Naturns (534)

Tag 6 Naturns (534) - Naturnser Alm (1939) - St. Pankraz (741) - St. Walburg - St. Nikolaus - St. Gertraud (1500 m)

Tag 7 St. Gertraud (1500) - Rabbijoch (2467) - Malé (700) - Passo Campo Carlo Magno (1681) - Pinzolo (950)

Tag 8 Pinzolo (950) - Tione di Trento (510) - Passo Duron (1000) - Fiave (650) - Passo del Ballino (755) - Riva del Garda (68) - Passo S. Giovanni (278) - Rovereto (150)

Kartenmaterial, Ausrüstung,...

Statistik TA 04

 

 

 

 

 

 

Datum

Strecke
[km]

Fahrzeit
[hh:mm:ss]

Zeit unterwegs
[hh:mm]

Höhenmeter
[m/Tag]

größte Höhe
[m]

Vmax
[km/h]

VSchnitt
[km/h]

23.07.2004

104,47

7:21:59

10:15

1757

1556

 

14,1

24.07.2004

67,25

6:35:58

9:30

2326

2292

73,1

10,1

25.07.2004

49,99

3:48:06

5:45

1116

2325

74,8

13,1

26.07.2004

42,80

5:02:08

9:00

1894

2717

58,4

8,5

27.07.2004

47,81

5:27:54

8:30

1933

2895

73,8

8,7

28.07.2004

59,00

5:28:09

6:00

2253

1921

55,7

10,7

29.07.2004

66,62

5:38:47

7:15

1962

2451

62,7

11,8

30.07.2004

80,08

4:09:40

5:00

929

1000

63,4

19,2

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt

518,02

43:32:41

61:15

14170

2895

74,8

11,9

Durchschnitt je Tag

64,75

5:26:35

7:40

1770

 

 

 

Der Bericht

Tag 0: Donnerstag, 22.07.2004
Anreise

Am Mittwoch war letzter Schultag, dieses Jahr für mich zumindest teilweise wortwörtlich: ich hatte meinen letzten Tag am AMG, dementsprechend lange fielen dann die Verabschiedung und damit verbundenen Feierlichkeiten aus. Aus dem geplanten Start am Mittwoch wurde also nichts, wir entschließen uns Mittwoch Abend, dass wir erst Donnerstag starten.
Um 7 Uhr sitzen wir im Auto und sind um 12:15 dank diverser größerer und kleinerer Staus mit einer entnervten Birgit bei Andi in Bad Saulgau. Es gibt den traditionellen Nudelsalat, diesmal aus Rücksicht auf die Tageszeit leider ohne Bier und in etwas Hektik, Andi packt, Birgit und Philipp verstauen erstmals ihren Krempel in den Radtaschen und gewinnen so langsam einen Überblick darüber, was alles zu Hause liegen geblieben ist.
Nach Einkauf der unentbehrlichsten Dinge (Spanngurte,...) bringen wir die beiden an die Donau - sie fahren heute noch die 50 km bis Ulm, unterbrochen durch herausspringendes Hinterrad bei Birgit und mehrere Handy-Telefonate mit immer dezidierteren Reparaturvorschlägen (die schließlich auch fruchten: die rettende Idee ist der Tausch der Schnellspanner der beiden Fahrräder).
Dann rufe ich Birgit Klima an, um unser Kommen zu avisieren - mittelgroßes Entsetzen: Horst ist in Amerika, Birgit muss ein Seminar halten und Thomas ist krank, so dass schon dessen Vetter Martin aus Mönchengladbach angereist ist um ihn zu versorgen.
Es gelingt uns aber glaube ich ganz gut, doch keinen oder wenig Stress zu machen, wir essen gemeinsam Abend, gucken das neue Haus und sitzen noch was im Garten: morgen geh’s endlich los!

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Birgit und Philipp

0

Storch

1

Tag 1: Freitag, 23.07.2004
105 km / 1760 Hm
Penzberg - Eschenlohe - Walchensee - Jachenau - Reichenautal - Achselkopf - Fall - Schleimsattel (1556) - Pertisau (Achensee) (950)
Um 6:30 Uhr werden wir von Birgit und 2 Jungs geweckt, Thomas darf wieder in den KiGa, dafür ist Kai jetzt krank - er freut sich aber offensichtlich auf den Tag mit dem großen Vetter.
5 km hinter Penzberg fängt es richtig an zu schütten, wir sind vom Gewitter eingekreist und finden Unterschlupf in einer Straßenunterführung. Als das Gewitter weitergezogen ist fahren wir im Regen flach weiter über kleine Sträßchen und Radwege nach Eschenlohe, von dort an der Eschenlaine bis auf 900 m auf Schotter hoch, während es sich immer weiter aufklart, dann runter zum Walchensee (800 m). Es wird richtig schön, bei blauem Himmel und 30°C machen wir am Walchensee Mittag, dann weiter in die Jachenau, wir umrunden den Brunnenberg auf Schotter, bei der ersten Abfahrt fange ich mir sofort meinen ersten Snake-Bite ein, vielleicht hätte ich doch nicht die Ultraleichtschläuche nehmen sollen! (Es bleibt aber der einzige der ganzen Tour, mit der entsprechenden Fahrtechnik vermeide ich weitere Plattfüße...) Nach einigen Wegfindeproblemen geht’s auf schöner Forststraße 250 Hm hoch um den hohen Zwiesler, runter zum Sylvensteinstausee (Isarstaustufe). Nach Fall habe ich weder Wasser noch Kraft, hier beginnt aber unser Roadbook und der erste echte Pass der Tour: noch 750 Hm! Die werden für mich zur Qual, aber irgendwie geht’s dann doch. Der Weg war wahrscheinlich ziemlich schön, ich bin aber nur heilfroh, als wir endlich auf dem Schleimsattel ankommen. Die Abfahrt ähnelt der vom Plumsjoch (
TA 2002 Tag 1), zu steil um sie zu genießen, teils tiefer Schotter. Andi fährt hinten platt, der Schlauch ist wegen Überhitzung geschmolzen!
In Pertisau finden wir sofort Unterkunft in einer netten Pensioon, Essen im Ort in einem Gartenlokal in dem es eines der leckersten Biere gibt:
Kaiser Doppelmalz. Andi probiert zum Nachtisch eine Tiroler Spezialität: “Mohr im Hemd” (kleiner Schokoladengugelhupf mit Schlagsahne)

Von diesem Tag gibt es leider kein Höhenprofil, da mein Tacho
(Ciclo CM 414 alti m) nur 64 Stunden speichern kann...)

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Start

Auffahrt zum Walchensee

0

1

Mittagspause

Walchensee

2

3

Pause am Sylvensteinsee (Isarstaustufe)

Auffahrt zum Schleimsattel

4

5

Feldsteinmauern

Schleimsattel

6

7

Tag 2: Samstag, 24.07.2004
67 km /  2350 Hm
Pertisau - Jenbach (563) - Schwaz - Weerberg - Geiseljoch (2292) - Vorderlanersbach (1296) - Hintertux (1500)

Pertisau - Jenbach (563) - Schwaz - Weerberg - Geiseljoch (2292) - Vorderlanersbach (1296) - Hintertux (1500)
Wegen Regen und sehr tiefhängender Wolken haben wir leider wenig vom Traumpanorama gesehen - und es war sehr anstrengend:
Nach einem guten Frühstück kommen wir um 9 Uhr los, die rasende Abfahrt ins Inntal kenn wir schon, die Höchstgeschwindigkeit von über 70 km/h ist sogar über einen etwas längeren Zeitraum fahrbar! In Jenbach kaufen wir ein, verfahren uns kurz und finden dann die kleinen Sträßchen nach Schwaz im Inntal, ein für den Fremdenverkehr richtig rausgeputzter Ort. In stetigem Auf und Ab bis Weerberg (nomen est omen) werden nun fleißig Höhenmeter gesammelt, „dumm Sau“ schlägt wieder richtig zu: Wegpunkt 84: 0% Steigung auf 3,84 km Länge bedeutet: 10-14% 1,8 km rauf, dann wieder 2 km runter. Es zieht immer mehr zu, wird langsam feucht, leichter Nieselregen noch bleiben die Regensachen im Rucksack. Auf 1300 m machen wir in Innerst unter einem kleine Vordach des Feuerwehrschuppens Mittagsrast.

Danach geht’s auf Schotter stetig bergan, 1.-3. Gang, auf 1800 m Rast in der Weidener Hüt-te: Almdudler und Speckknödelsuppe für Martin und heißer Kakao für Andi wärmen zwar von innen, machen aber umso weniger Lust den Anstieg zum Geiseljoch. Nach kurzer Überle-gung, einfach hier Hüttenzauber zu genießen und bei Sicht weiterzufahren entscheiden wir uns aber doch für das Joch: durch die verspätete Abfahrt und die uns im Nacken sitzenden ferragosto müssen wir einfach weiter, wollen wir dieses Jahr tatsächlich mal den Gardasee erreichen! Nun im richtigen Regen, mitten in den Wolken und eingepackt in Regenklamotten nehmen wir die fehlenden 500 Hm zum Joch unter die Stollen. Wir ahnen, dass es ein traumhaft schöner Weg sein muss, ein bisschen ausgesetzt, aber problemlos vollständig fahrbar.
Auf dem Joch weht ein scharfer Wind, 8°C. Wir verpassen die richtige Abfahrt, die, wie wir am nächsten Tag hören werden, vollständig und zügig auf Schotter fahrbar ist und schieben und tragen stattdessen unsere Räder über einen Wanderweg über Hochalmwiesen 300 Hm bergab. Durch das Gras werden die Schuhe natürlich tropfnass, das Wasser schwappt und die Zehen freuen sich. Dann Abfahrt auf Schotter und Asphalt im Dauerregen, in Vorderlanersbach überredet Andi mich noch nach Hintertux zu fahren: weitere 250 Hm auf Asphalt.
Da ich fertig habe schicke ich Andi vor, Quartier machen, ich suche mir eine Bushaltestelle und mache erst mal eine kleine Plätzchenpause und quäle mich die ausstehenden 7 km weiter, wovon die letzten zwei wirklich ätzende 10-12% Steigung haben. Das Quartier ist ok, wir werden ob unserer Nässe sehr bemitleidet und dürfen den Heizungskeller als Trockenraum nutzen. Entschädigt werden wir durch eine leckere Pizza und gutes Bier.

zum Höhenprofil bitte auf kleines Bild klicken!

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Mittagsrast im Regen

0

Auf dem Geiseloch

1

Abstieg vom Geiseljoch

2

 

Tag 3: Sonntag, 25.07.2004
50 km / 1100 Hm
Hintertux (1500) - Tuxer Joch Haus - Tuxer Joch (2338) - Kasern - Schmirn - Brennerstraße (1100) - Brenner (1370) - Sterzing (950)

Nach wieder sehr freundlichem, aber etwas spartanischem Frühstück müssen vor dem Start noch Räder gepflegt werden: Öl auf die Ketten und Bremsklötze für Andis Hinterradbremse. Die Auffahrt zum Tuxer Joch ist die ersten 2/3 gut fahrbar, wird dann immer steiler, unsere Geschwindigkeit ist mit zügigen Spaziergängern und Wanderern (von denen es reichlich gibt) vergleichbar, eine andere MTB-Truppe lässt uns stehen, die haben aber auch ihre ersten Kilometer unter den Stollen...
Auf der Hütte gibt’s als Ergänzungsnahrung zum Frühstück Suppe und Almdudler.
Dann kommen die laut Roadbook unfahrbaren 500 Hm bergab: Diese lassen sich zu 2/3 durchaus genussvoll fahren (für Trialer), ich überhole die meisten der 5 anderen Mountainbi-ker. Ein Griff in die Alpenrosen hiterlässt Spuren an Sattel und Lenkerhörnchen, es ist immer schlecht, wenn man auf so steilen Abfahrten in Serpentinen nach außen wegkippt! (Hat aber gar nicht weh getan!)
Es folgt eine schöne schnelle Schotterabfahrt durch Wiesen, später Asphalt bis auf 1100 m. Auf dem Tacho sehe ich am Bach entlang die 80 km/h aufblitzen, leider werden diese nicht gespeichert...
Das Wetter ist vom morgendlichen Nebel völlig aufgeklart, leider waren am Tuxer Joch die Panoramen noch einigermaßen wolkenverhangen.
An der Brennerstraße rechnen wir kurz durch, wie lange die 1350 Hm und mehr als 40 km über die Brennergrenzkammstraße noch dauern würden, da es schon 13:45 Uhr ist beschließen wir auf der Straße nach Sterzing zu fahren und uns für morgen etwas zu schonen.
In Sterzing leisten wir uns ein Zimmer im Hotel Mondschein, nach Duschen, Waschen und Wäscheaufhängen auf dem Balkon gehen wir was ins Städtchen, essen Eis, im Hotel gucken wir Formel 1 (Schumi gewinnt zum 11. Mal im 12. Saisonrennen) und Tor de France (Lance gewinnt zum 6. Mal vor Klöden, Basso und Ullrich), ich schlafe dabei ein bisschen im ersten 2m-Bett der disjährigen Tour.
Das Abendessen ist lecker:

Salatbuffet
Nudeln „Hirtenart“
Roastbeef mit Remoulade, Kartoffelpüree und Möhren
Nachtischbuffet

Auf dem Zimmer flitschen wir noch etwas am Fernseher rum und gucken schließlich einen blöden, sehr vorhersehbaren Sylvester Stallone-Film (Daylight). Andi guckt noch weiter wäh-rend ich mehr oder weniger schlafe...
 

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Tag 4: Montag, 26.07.2004
43 km / 1835 Hm
Sterzing - Schneebergscharte (2690) - Moos in Passeier (1024)

Nach ausführlichem Hotelfrühstück sitzen wir um 9 Uhr bei herrlichem Wetter – viel besser, als der Südtiroler Wetterbericht für heute angekündigt hat - im Sattel.
Bis Mareit fahren wir auf einem schönen neuen Radweg, dann steil auf Asphalt hoch bis auf 1300 m.
Ein teils ausgesetzter Wiesentrail mit einer weggeschwemmten Bachquerung und einem durch eine Gerölllawine von der Straße abgeschnittenen Haus führt uns in Richtung Maiern. Der Ort ist sehr schön, sollte für zukünftige Touren auf die Übernachtungsliste kommen.
Insbesondere bietet sich hier ein Ruhetag mit Bergwerksbesichtigung an, es gibt geführte Tagestouren: mit dem Auto bis zur Moarbergalm, von dort zu Fuß über die Schneebergscharte und durch das Bergwerk wieder zurück.
Von Maiern geht’s zunächst sehr steil auf Asphalt (wäre auf Schotter für PKW nicht mehr fahrbar) mit mehr als 16%, dann auf Schotter mit zuerst 8%, später 12-14%, aber immer gut fahrbar entlang an den Bergwerksanlagen hinauf zur Moarberg-Alm. Um 13 Uhr essen wir dort zu Mittag: Kaiserschmarrn, Spezi, Schiwasser.
Ab 14 Uhr beginnt das Schieben: sehr anstrengend und teils auch schwierig, weil steil und steinig.
Wir beobachten die ganze Zeit einen Lastenhubschrauber bei der Arbeit. Am Kaindlstollen (2500 m) fahren wir uns noch die Bergwerksanlagen angucken, als wir zurückkommen wird gerade ein Mann vom Hubschrauber abgesetzt, er soll eine Bauhütte transportfertig verzurren. Wir helfen ihm dabei, jede Minute Hubschrauber kostet 20 €! Dann geht’s weiter bis auf 2717 m, diesmal auch mit kleinen Schneefeldern, die sich aber völlig problemlos queren las-sen.
Auf dem Jöchl machen wir noch obligatorische Bilder, leider sind viele unscharf und die Probleme mit der sich selbst verstellenden Auflösung der Kamera beginnen. Etwas bergab schieben, dann folgt der ultimative Hochgenuss: fast zwei Stunden Abfahrt vom Feinsten, zunächst noch sehr steil in Schotterserpentinen und grobem Schotter bis zum Schneeberghaus.
Dort lädt der Heli gerade Leergut ein und kippt dabei mit seinem Abwind mein Rad um, dann auf grobem Schotter mit vielen Steinrinnen und senkrechten Felsplatten weiter in teils engen Serpentinen durch grandiose Landschaft, die Gipfel der Ötztaler Alpen voraus, ein wilder Bergbach neben dem Weg, eine rote Spülkippe, auf der außer etwas Wollgras fast nichts wächst, später Schottter, erst wieder sehr steil, dann milder. Auf der Timmelsjochstraße weiter durch Tunnel und Kurven bergab, wir suchen den richtigen Weg, müssen dann den E5 nehmen, da die Stanciu-Route weggeschwemmt ist. Dieser ist fast völlig unfahrbar, aber wunderschön durch den Wald gelegt: wurzelig, stark verblockt, ich fahre höchstens 30%, immer, wenn ich mich zum Aufsitzen entschließe werde ich kurz darauf wieder zum Schieben oder zumindest fußeln gezwungen. Das letzte Stück geht’s am Bach entlang sehr schnell auf breiter Schotterpiste mit Wellen und Sprüngen bis Moos – Geiel!
In Moos gibt es aber keine Unterkunft, erst nach längerem Herumirren klingeln wir an der eigentlich geschlossenen Gastwirtschaft, bekommen dort Übernachtung und Frühstück. Essen gibt es laut kaum verständlicher Einheimischer im Ort eigentlich auch nicht, im Café Maria werden wir aber bei Bruschetta, Gnocchi in Käsesauce, Spaghetti Bolognese, Forst und Espresso satt und müde – ein toller Tag!

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Tag 5: Dienstag, 27.07.2004
48 km / 1930 Hm
Moos - Eisjöchl (2895) - Naturns (534) (2500 Hm Abfahrt am Stück!!!)

Wir Frühstücken um 7.15 Uhr, kommen dadurch 15 Minuten früher los als die letzten Tage: offensichtlich benötigen wir genau eineinhalb Stunden von Frühstücksbeginn bis Tourstart.
Am Pfelderer Bach werden erst mal Photos gemacht, sehr eindrucksvoll hat er sich in den Fels geschnitten.
Oberhalb des Bachs geht es durch das enge, steile Tal zunächst steil auf Serpentinen, dann am Hang entlang durchgängig auf Asphalt das Tal hinauf nach Pfelders, schnell sind die ers-ten 600 Hm geschafft. Weiter bergan auf sehr gut fahrbarem Schotter durch ein traumhaft schönes Tal bis zur Lazinsalm: Kartoffelsuppe und Holunderblütensaft für mich, Kakao und Eistee für Andi stärken uns vor den noch ausstehenden 1100 Hm bis zum Joch, die laut Roadbook komplett unfahrbar sind.
Und so ist es auch: fahren lässt sich jetzt kaum noch etwas, zunächst ist der Weg zwar nicht extrem steil, wird aber alle paar Meter von einer steilen Steinplatte zur Regenwasserabführung so geschickt unterbrochen, dass nur ein absolut wahnsinniges Konditionstier hier noch fahren könnte. Das Schieben ist aber recht angenehm, schöne Landschaft und Wetter, bis auf 2400 m alles kein Problem. Dann wird der Weg steiler und steiniger, vor allem aber kommen immer mehr Schneefelder! Begrüßen wir das erste noch freudig, machen Photos und genießen die Abwechslung ändert sich das schnell: die Felder liegen teils so steil im Hang, dass ein Ausrutschen sehr unangenehm würde, aber auch nicht völlig unwahrscheinlich. Die Räder sind nur hinderlich, da die Reifen keinerlei Grip liefern, der Schnee ist zu dieser Tageszeit natürlich angetaut, dass wir immer wieder tief einbrechen, Schnee von oben in die Schuhe kommt.
Schließlich trage ich mein Rad quer auf dem Rucksack, wodurch ich noch tiefer einsinke, bedächtig setzte ich Fuß vor Fuß, immer auf der Suche nach einem Tritt, der weder ein Einsinken bis zum Knie noch ein Abrutschen bedeutet. Die Höhe macht mir zudem schwer zu schaffen, auf 2700 m versuche ich meine Energiespeicher mit Powergel und Vitamintabletten etwas aufzufüllen, trotzdem wird mir leicht schwarz vor Augen und schwindlig, so dass wir uns gegen eine rast auf der Stettiner Hütte entscheiden und die letzten 50 Hm bis zum Eisjöchl gehen.
Die Aussicht dort ist absolut atemberaubend, von 3500ern umgeben, die Ortler-Gruppe voraus machen sich Glücksgefühle breit, sogar der Körper vergisst die Anstrengung: Schwindel und Kopfschmerz sind wie weggeblasen.
Leider gibt’s beim Abstieg auch wieder einige Schneefelder, die sich aber besser queren lassen – mit mittlerweile eiskalten Füßen in tropfnassen Schuhen.
Die Abfahrt ist zunächst schwierig, immer wieder schieben wir Kehren oder völlig verblockte Stücke – die Erschöpfung und Kälte tragen sicher ihren Teil zu unserer Unsicherheit bei, so extrem steil und ausgesetzt ist es nämlich eigentlich nicht.
Ab 2200 m wird der Weg schneller und besser, den Eishof (2070 m) lassen wir liegen und rollen auf schnellem Schotter bis 1700 m, nur auf dem letzten Stück nerven die vielen Wanderer auf unserem schönen Weg – wer hat denen das erlaubt? Des Rätsels Lösung ist ein großer Parkplatz am Ende der Asphaltstraße auf 1700 m: die Wanderer sind in Wirklichkeit Spaziergänger...
Es folgt eine sehr schnelle Asphaltabfahrt, schließlich müssen noch ca. 1200 Hm vernichtet werden, auf der Andi eine Sinkrate von max. 6300 m/h schafft!
In Naturns gehen wir zur Touristeninfo, nettes Gespräch über Bettenlängen dort, wir buchen uns im Hotel Astoria ein, dürfen die Räder auf den Flur vor unser Zimmer stellen, plantschen noch 20 min im Pool und begeben uns zum 4-Gänge-Menü mit Salatbuffet:

Frischkäseterrine
Blumenkohlcrème-Suppe
Spanferkelkeule mit Kartoffeln und Bohnen
Kokosmousse mit Himbeersauce

Birgit und Philipp sind die Isar entlang auf dem Weg zu Horst und Birgit, weil Philipp sich nicht angucken will und Birgit keine Lust hat durch Wien einfach nur durchzufahren, wir gucken noch Columbo.

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Tag 6: Mittwoch, 28.07.2004
59 km / 2250 Hm
Naturns (534) - Naturnser Alm (1939) - St. Pankraz (741) - St. Walburg - St. Nikolaus - St. Gertraud (1500 m)

Nach ziemlich gutem Frühstück (auf der 5-Sterne Skala mit **** bewertet) starten wir erst um viertel nach neun, ich habe wieder leichte Kopfschmerzen, dafür funktioniert meine Verdauung zu gut...)
Es geht sofort den Berg hoch: 1400 Hm zuerst auf Asphalt, dann auf Schotter, alles gut fahrbar zur Naturnser Alm (1922 m). Andi benötigt 1:55 (700 Hm/h), ich 2:20 (600 Hm/h), Walter Platzgrummer, ein ehemaliger ortsansässiger TransAlp-Challenge-Gewinner benötigt angeblich für die Strecke nur 1:15!
Nach Einkehr in der Alm mit Spezi, Kakao, Apfelstrudel und eigenen Vorräten fahren wir auf einem eigentlich unfahrbaren, aber wunderschönen Wanderweg über die Höhe, die vielen Spaziergänger sind freundlich und sehr an unseren Rädern interessiert, das habe ich seit den Frühzeiten des Mountainbikens im Siebengebirge nicht mehr so erlebt. Dann auf sehr gut fahrbarem Schotter schnell in Richtung Tal bis zur Straße auf Wanderweg 34 teils extrem steil herunter, mir hat es Spaß gemacht!
In großer Hitze (bis 41 °C lt. Tacho, gefühlt mehr) müssen wir jetzt noch das Uitental hoch, zuerst 500 m zum Zogglerstausee, dort in die Touristen-Info, Geschäft, Wasser auffüllen, Après-Sun kaufen (jaja, es war wirklich heiß und kein Schatten in Sicht...).
Auf Schotter zügig am Stausee vorbei, weiter bergauf auf der kleinen Straße vorbei am wahrscheinlich längsten Fahrrad der Welt bis St. Gertraud, dort stellen wir fest, dass die Unterkünfte noch 100 m höher liegen, die erste und zweite sind ausgebucht, in der eigentlich edlen Pension Elisabeth bekommen wir ein Zimmer auf dem Spezial-Radler-Lager: sehr eng, aber gemütlich, unterm Dach, Dusche im Keller in der Waschküche, aber auch nur 20 €/Person (vermutlich steuerfrei ;-).
Im Hotel gehen wir Abendessen es gibt nur „Kleinigkeiten“: Leberknödelsuppe und Spaghetti mit Ragú für mich ,Schlutzkrapfen für Andi. Als es schon fast dunkel ist kommen och ein Trupp Radler, als wir endlich in unser Quartier gehen liegt einer von ihnen in einem weiteren der Betten.

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Tag 7: Donnerstag, 29.07.2004
67 km / 1960 Hm
St. Gertraud (1500) - Rabbijoch (2467) - Haselgruber Hütte (2425) - Haselgruber Hütte (2425) - Rabbi - Malé (700) - Passo Campo Carlo Magno (1681) - Madonna di Campiglio - Pinzolo (950)

Wieder sehr gutes Frühstück (4 ½ Sterne!), gemeinsam mit Frank, der gestern Abend mit dem Taxi ankam hören wir die Erzählungen unserer Wirtin von der diesjährigen Wetter-Katastrophe beim Dolomiten-Marathon: ein Wettersturz von über 20°, Eisregen, Schnee, Rennabbruch, die Menschen mussten von Polizei, Feuerwehr und Bergrettung eingesammelt werden. Bei Frank hat sich gestern das Schwingenlager verabschiedet, er konnte es zwar reparieren lassen, wurde aber vom Rest seiner Gruppe, die auf dem Rabbijoch Quartier gebucht hatte, zurückgelassen und muss nun versuchen, diese einzuholen. Trotz frühem Aufstehen kommen wir also nicht früh los: zu interessante Gespräche, zu gutes Frühstück und zu langer Stau vor dem einzigen Klo.
Es geht aber sofort sehr schön auf Schotter bis 1900 m Richtung Rabbijoch, die fehlenden 500 m müssen zwar überwiegend geschoben werden, sind aber auch kein Problem: perfektes Wetter! Oben liegen wir mit ca. 10 anderen MTBlern auf der Wiese, essen Schokolade und wollen eigentlich gar nicht weiterfahren: strahlend blauer Himmel, nicht zu heiß, eine weiche Almwiese...
Die Abfahrt ist zwar schwer, aber fast komplett fahrbar, im oberen Teil sehr steil, weiter unten schneller Schotter, dann Asphalt bis auf 650 m. Nun folgt der 2. Streich, die Auffahrt nach Madonna di Campiglio: Es ist mittlerweile sehr heiß, nach der Mittagspause im Tal schrauben wir uns auf steilen Schotterwegen sehr langsam und konstant nach oben. Zu meinem Glück schwächelt Frank noch mehr als ich, aber Lust habe ich keine mehr.
Wir entschließen uns, das Rifugio Graffer bei einer späteren Tour anzufahren und uns auf den Weg Richtung Gardasee zu machen, bei der nächsten Tour werden aber auf jeden Fall wieder Pausentage eingelegt!
Unterwegs treffen wir immer wieder drei ältere Radtouristiker auf Edel-Hardtails mit Retro-Trikots und ganz miesen Rucksäcken, sie sind zwar langsamer als wir, scheinen den Berg aber ohne Pause durchzufahren. Auf 1550 m sind wir auf der Höhe von Madonna, ich glaube oben zu sein, dies erweist sich aber als böser Fehler: zuerst müssen wir noch auf Asphalt über den Passo Campo Carlo Magno (1681 m)! Oben spielt lustige Live-Musik vor einem Hotel, wir warten auf Frank, sehen über uns in den Brenta-Bergen das Rif. Graffer. Dann schnelle und schöne Asphalt-Abfahrt. Da es schon 17:45 ist beschließen Andi und ich in Pin-zolo (950 m) Quartier zu machen während Frank noch bis Zuclo weiter will, dem heutigen Etappenziel seiner Gruppe.Wir mieten uns in einem netten kleinen ***Familienhotel ein, HP für 40 €:

Salatbuffet (mit Kartoffelsalat!)
Penne mit Ragú (A) /
Käseomelette (M)
Fleisch-Gemüsespieß mit Mangold
Eis (A) / Crème Caramel (M)

Im Dorf gibt es Blasmusik, aber gute: eher Bigband als Alpenmusi!

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Tag 8: Freitag, 30.07.2004
80 km / 930 Hm
Pinzolo (950) - Tione di Trento (510) - Zuclo - Passo Duron (1000) - Fiave (650) - Passo del Ballino (755) - Riva del Garda (68) - Passo S. Giovanni (278) - Rovereto (150)

Nach einem extrem italienischen Frühstück (Hörnchen und Kaffee, kein Brot, sondern Zwieback und Kekse, Marmelade) fahren wir auf einem nagelneuen asphaltierten Radweg Richtung Tione di Trento. Nach Zuclo geht es steil bergauf, Frank tut uns rückblickend leid.
Der Passo Duron (1000 m) ist ein schöner kleiner Straßenpass, ich kann aber kaum noch sitzen und deshalb auch schlecht treten, um so schlimmer sind die nicht auf der Karte gese-henen und darum auch nicht eingeplanten weiteren 100 Hm am Passo del Ballino (763 m). Auf der Abfahrt wechlse ich die Hose, danach geht es etwas besser.
Richtung Riva fahren wir am Lago di Tenno vorbei, ein sehr einladender Badesee. Aber uns trennen nur noch 500 schnelle Höhenmeter vom Gardasee, die wir auf der kurvigen Starße schnell hinter uns bringen, dann sind wir endlich erstmals am Lago!
Das „Hotel du Lac et du Parc“ ist beeindruckend groß, wir fahren an den Hafen, gucken den Surfern zu, gerade setzt langsam aber sicher die Ora ein – wir sehen richtig, wie der Wind zunimmt.
Um 12.45 Uhr fahren wir weiter, vorbei an der Mecki-Bar in Torbole, mir auch bisher nur aus der Surf bekannt: ganz anders als ich mir das vorgestellt habe ist es eine kleine Klitsche, kein bisschen mondän, eher Straßencafé. Überhaupt sieht die Surf- und Bike-Bevölkerung eher wie in Renesse aus als so, wie ich mir das vorgestellt habe...
In glühender Hitze fahren wir auf den Passo S. Giovanni (278 m), dann Radweg nach Rovereto nur noch bergab. Doch halt! : wegen Straßenbauarbeiten gibt es eine „kleine“ Umleitung, durch Weinfelder werden wir weit von der Straße weggeführt, dann im großen Bogen zurück. Der Umweg von 2-3 km ist ja egal, die zusätzlichen 100 Hm sind aber richtig ätzend.
In Rovereto angekommen fahren wir noch einige Kilometer, bis wir endlich kurz nach 2 den Bahnhof erreichen. Wir haben Glück, um 14:36 fährt der Zug zum Brenner. Er ist mal wieder voller MTBler, bis Innsbruck kostet die Fahrt 50 €/Person! Besser ist es wohl, nur bis Brenner zu lösen, dort dann die Karte bis Innsbruck: nächstes Mal!
16:50 Ankunft auf dem Brenner, ca. 17:30 Weiterfahrt nach Innsbruck, 18:35 Abfahrt von Innsbruck nach Murnau, dort sammeln uns Birgit und Philipp um 20:29 ein.
Wir Grillen noch in Penzberg mit Horst, der auch heute aus USA zurückgekommen ist und essen von Philipps köstlichem Obstsalat, dann fallen wir müde in die Betten.

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Gefahren sind wir 530 km mit über 14000 Hm in acht Tagen, es war wieder ein echtes Erlebnis, aber dieses Jahr für mich auch extrem anstrengend (Trainingsstand, Gewicht ;-) ,...)

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Benötigte Karten

Wir haben dieses Jahr nur Kompass-Karten verwendet, die man über den deutschen Buchhandel auch schnell bestellen kann. Im Vergleich mit den italienischen Tobacco-Karten sind die Kompasskaten zwar nicht ganz so genau und haben oft auch kleinere Blätter, haben aber einen entscheidenden Vorteil: es sind MTB-Routen eingezeichnet! Dies kann bei Änderungen von Etappen sehr hilfreich zur schnellen Orientierung sein. Von manchen Karten haben wir nur kleine Ausschnitte benötigt, diese haben wir kopiert - in der Auflistung mit (K) gekennzeichnet.
Unter Umständen gibt es eine sinnvollere Zusammenstellung von Karten für diese Tour, ich habe aber natürlich wo möglich auf schon vorhandene Karten zurückgegriffen. Insgesamt sind die Kartenschnitte aber oft recht ungünstig für einen TransAlp, sie sind eben eher an den Bedürfnissen stationärer Wanderer orientiert: Schwierigkeiten macht oft die Verbindung von Feriengebieten.
Sinnvoll ist es aber auf jeden Fall, die geplante Route mit einem Textmarker einzuzeichnen.
 

Nummer

Bezeichnung

6

Walchensee - Wallgau - Krün

26

Karwendelgebirge (K)

28

Achensee - Rofan - Wildschönau - Zillertal

37

Zillertaler Alpen - Tuxer Alpen

36

Innsbruck - Brenner (K)

44

Sterzing/Vipiteno

53

Meran und Umgebung

072

Nationalpark Stilfser Joch (K)

73

Gruppo di Brenta

071

Alpi di Ledro - Valli Giudicarie

 

 

 

 

 

 

 

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Ausrüstung

Wir haben auf die bewährte Packliste zurückgegriffen, die sich wieder mal als sinnvoll erwiesen hat. Im Juli/August lässt sich, wenn das Wetter stabil ist, noch auf manches verzichten, da die Wäsche schnell trocknet und man z.B. keine Beinlinge benötigt, wenn man eine lange Regenhose dabei hat. Andererseits ist eine Woche vor unserer Tour ein MTB-Marathon in der Gegend durch die wir gefahren sind in Schnee, Eis und Chaos geendet, Polizei, Feuerwehr und Bergwart mussten völlig unterkühlte Radfahrer aus den Bergen retten...

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Auffahrt zum Tuxer Joch

Auffahrt zum Tuxer Joch

0

1

Tuxer Joch Haus

Tuxer Joch

2

3

auf der Abfahrt vom Tuxer Joch

nicht fahrbar!

4

5

Brennerautobahn

Brenner Ort

6

7

Sterzing

8

Schloss Mareit

Auf dem Weg zum Einsjöchl

Maiern

0

1

2

Andi

Alpenrosen

Bremsberg

3

4

5

auf dem Weg zum Schneeberg

Schafe

6

7

8

Die Bauhütte wird abtransportiert

Auch Andi muss schieben

kleines Schneefeld

9

10

11

Auf der Schneebergscharte

Abfahrt von der Schneebergscharte

Wegzeichen

12

13

14

der Schneeberg

Schneeberghütte

Bleiverseuchter Boden

15

16

17

Abfahrt

Wasserfall

alte Brücke

18

19

20

Wasserfall bei Moos

Kaiserwetter

da rauf?

0

1

2

Lazins Alm

Auffahrt zum Eisjöchl

Blick zurück zur Lazinsalm

3

4

5

ein fahrbares Stück

Pause

6

7

8

erstes Schneefeld

9

10

11

Schneefelder

Schneefelder

Schneefelder

12

13

14

Stettiner Hütte

Eisjöchl

Panorama am Eisjöchl

15

16

17

Panorama am Eisjöchl

Panorama am Eisjöchl

18

19

20

Panorama am Eisjöchl

Panorama am Eisjöchl

Abfahrt vom Eisjöchl

21

22

23

Eishof

24